Reduzierte Anforderungen des VCF Management Services nach Upgrade auf VCF 9.1.1

Das VMware Cloud Foundation (VCF) 9.1.1 Release zielt auf eine schlankere Verwaltungsumgebung ab. Ein häufig genannter Vorteil ist der „reduzierte VCF Management Services (VCFMS)-Footprint nach einem Upgrade“. Im Blogbeitrag werden die Motivation hinter dieser Änderung, die praktischen Auswirkungen auf den Betrieb und die wichtigsten Überlegungen erläutert, die Teams berücksichtigen sollten, wenn sie auf die neueste Version aktualisieren.

Warum wurde der Footprint reduziert?

Vor Version 9.1.1 bot VCF ein relativ großes Paket an Management-Komponenten, das mehr Speicherplatz auf den Management-Cluster-Nodes, mehr CPU-Ressourcen und umfangreichere Datensätze erforderte. Mit größeren VMware-Silos begann man, folgende Probleme zu erkennen:

Die Entwickler von VCF beschlossen, die Verwaltungsebene zu konsolidieren, nicht essentielle Komponenten in externe Dienste zu verlagern und das Kernmanagement-Funktionsportfolio zu vereinfachen. Der „reduzierte VCFMS-Footprint“ ist der Gesamterfolg dieser Initiative.

Was hat sich konkret geändert?

Das Aktualisierungs-Handbuch (das hinter einer Cloudflare-Überprüfungsseite leider nicht zugänglich ist) beschreibt die folgenden technischen Änderungen:

Das Upgrade führt im Wesentlichen dazu, dass VCFMS nach Abschluss der Aktualisierung weniger Knoten, kleinere Datenbanken und eine UI verwendet, die viel weniger Bandbreite benötigt, wenn Benutzer auf Funktionen zugreifen.

Was bedeutet das für den Alltag?

Für Teams, die bereits VCF verwenden, ist die unmittelbare Auswirkung auf den Betrieb hauptsächlich eine Leistungsverbesserung, die durch den schlankeren Fußabdruck ermöglicht wird:

Praktische Schritte vor dem Upgrade

Obwohl der reduzierte Fußabdruck eine willkommene Verbesserung ist, empfehlen die Best-Practice-Richtlinien von VMware immer noch folgende Maßnahmen vor dem Upgrade:

  1. Bestandsaufnahme – überprüfen Sie die aktuelle Größe der Management-Cluster-Nodes und notieren Sie die Alarmschwellenwerte für die Speichernutzung.
  2. Backup der Konfiguration – stellen Sie sicher, dass Sie ein funktionierendes Backup des VCFMS-Konfigurationsspeichers und der Benutzerdaten erstellt haben.
  3. Ressourcenüberwachung – aktivieren Sie die Ressourcenbegrenzung für die Management-VMs in vCenter, damit unerwartete Spitzen während der Migration isoliert bleiben.
  4. Testen Sie die Automatisierung – führen Sie Integrationstests für Playbooks aus, die auf vRealize Automation oder dem neuen zentralen Service basieren, bevor Sie die wichtigsten Produktionscluster durchführen.
  5. Überprüfen Sie die Lizenzierung – bestätigen Sie, dass die Lizenzen für vRealize Automation und die Verwaltungstools mit dem neuen, gebündelten Modell übereinstimmen.

Fazit

Die Version 9.1.1 von VCF zeigt einen echten, messbaren Fortschritt in Richtung einer schlankeren, effizienteren Verwaltungsebene. Die Reduzierung der Footprint-Ropts der Management Services führt zu spürbaren Vorteilen in Bezug auf Kosten, Geschwindigkeit und betriebliche Einfachheit – ohne die Funktionalität einzuschränken. Unternehmen, die bereit sind, auf das Upgrade umzusteigen, können ihren Management-Cluster modernisieren und gleichzeitig von den Skalierungsvorteilen profitieren, die VCFMS in größeren Silos bietet.

Referenzen

https://williamlam.com/2026/09/vcf-9-1-1-adopting-the-reduced-vcf-management-services-vcfms-footprint-after-an-upgrade.html

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rchlt

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